Kommunikation mal anders

Produktgrafik von DaDaDa neben einer von Shout the Clue mit grafischen Elementen beider Spiele drumherum

Shout the Clue und DaDaDa bei Pegasus Spiele erschienen

Friedberg, 13.08.2026: Mit Shout the Clue und DaDaDa sind bei Pegasus Spiele seit Kurzem gleich zwei neue kooperative Titel erhältlich, bei denen Kommunikation im Mittelpunkt steht. Während die Spielenden bei Shout the Clue versuchen, in einem Chaos an Hinweisen Begriffe zu erraten, geht es in einer Partie DaDaDa darum, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln.

Sobald die Sanduhr bei Shout the Clue umgedreht wird, startet eine Runde, in der jemand eine bestimmte Anzahl von Begriffen erraten muss. Wie viele hängt von der Spieler*innenanzahl ab. Die Mitspielenden rufen währenddessen gleichzeitig Hinweise zum gesuchten Begriff rein – allerdings ist jede Person dabei an gewisse Beschränkungen in der Kommunikation gebunden: Mal dürfen nur Berufe genannt werden, mal nur Verben, und mal sind sogar nur Reime oder Geräusche erlaubt. Für jeden Begriff, welcher innerhalb der Zeit nicht erraten werden konnte, rückt der Fiaskomarker der Explosion – und damit der Niederlage – ein Stück näher. Wenn alle Mitspielenden einmal mit dem Erraten an der Reihe waren, bevor der Marker die Bombe erreicht hat, gewinnt die Gruppe dieses chaotische Partyspiel für drei bis acht Personen ab acht Jahren.

Für all diejenigen, die es gerne etwas herausfordernder mögen, hat Autor Valery Fourcade die Möglichkeit implementiert, den Schwierigkeitsgrad optional noch zu erhöhen, indem mehr Begriffe pro Person erraten oder härtere Kommunikationsbeschränkungen beachtet werden müssen. Shout the Clue ist in einer knappen Viertelstunde schnell gespielt und zu einer UVP von 19,99 € bei Pegasus Spiele erschienen.

DaDaDa ist eine weitere Neuheit im Familienspiel-Segment, bei der sich alles ums Kommunizieren dreht – und zwar diesmal im wörtlichen Sinne. Dieses Spiel bringt die zwei bis acht Mitspielenden nämlich dazu, aus Silben nach und nach ein eigenes Sprachgerüst zu entwickeln, mit dessen Hilfe sich später Bildkarten beschreiben lassen sollen.

Um ein solches Sprachgerüst aufzubauen, ordnen die Spielenden in der ersten Phase, der Kreationsphase, Bildkarten den zur Verfügung stehenden Lauten zu. Dabei darf jedoch bereits nicht mehr auf bekannten Sprachen geredet werden, nur noch die Silben auf den Lautkarten sowie simple nonverbale Kommunikation (zum Beispiel das Signalisieren von Zustimmung durch Kopfnicken) sind erlaubt. Ein Laut könnte also Tiere repräsentieren, z.B. Giraffe, Katze, Fisch, ein anderer Flugfähiges, z.B. Flugzeug, Gleitschirm, Frisbee. Ein Vogel wäre dann beispielsweise eine Kombination aus beiden Lauten.

Wenn auf diese Weise alle Bildkarten benannt wurden, startet die zweite Spielphase, die Kommunikationsphase. Jemand zieht geheim eine neue Bildkarte, mischt sie mit fünf weiteren und legt diese sechs Karten anschließend offen aus. Nur aus dem zuvor etablierten Sprachgerüst muss die Person nun ein Wort bilden, welches den Mitspielenden dazu verhilft, die richtige Bildkarte auszuwählen. Je mehr Bildkarten so kommuniziert werden können, desto besser fällt am Ende die Wertung aus.

Das Autoren-Kollektiv rund um Gustavo Guimaraes, Julian Spinelli, TJ Spalty und Lee McGirr hat mit DaDaDa ein Partyspiel der anderen Art designt, bei dem es so manche denkwürdige Wortkreation bestimmt auch über das Spiel hinaus in den alltäglichen Sprachgebrauch schafft. Die charmanten Illustrationen stammen dabei von The Op Games. Empfohlen ist das kooperative Sprachspiel DaDaDa ab zehn Jahren und erhältlich zu einer UVP von 19,99 € bei Pegasus Spiele.

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